CLAUDIA POTSCHIGMANN

Selbstfindung: Wer bin ich und Was will ich wirklich - 7 Tipps und Übungen für dich









CLAUDIA POTSCHIGMANN

Selbstfindung: Wer bin ich und was will ich wirklich - 7 Tipps und übungen für dich

Wer bin ich? Und was will ich in meinem Leben alles erreichen? Sich neugierig auf einen Selbstfindungsprozess einzulassen, kann wertvolle Möglichkeiten aufzeigen, Spaß machen, Potentiale entfalten und Transparenz schaffen.

 

Du willst deine Individualität voll und ganz zum Ausdruck bringen und deinen Bedürfnissen entsprechend handeln? Endlich deinen Weg gehen, Karriere machen, voll motiviert dich für deine Ziele einsetzen und voll Freude jeden Tag in deinen Tag starten? Meine Tipps und Übungen zur Selbstfindung sollen dich dabei unterstützen, zu dir zu finden und Klarheit für deinen Weg zu bekommen.

Selbstfindung, was bedeutet das überhaupt?

Selbstfindung, ganz ehrlich, ist meiner Meinung nach ein komisches Wort. Sich selbst finden, wozu soll ich denn das, wo ich doch immer hier bin. Also warum sollte ich mich dann selbst finden wollen? Und wann genau habe ich mich gefunden? Was ist der Maßstab dafür? Wann bin ich da angekommen?

 

Und doch ist es etwas, was uns Menschen umtreibt. Wir sind auf der Suche nach uns selbst, nachdem was uns ausmacht, was uns einzigartig macht, besonders macht, erfüllt und glücklich macht. Wir sind auf der Suche nach unserer Berufung oder Bestimmung, je nachdem, wie du es benennen willst und wir sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Doch was, wenn alles bereits da ist? Wenn das alles, was wir suchen, in uns ist und unsere einzige Aufgabe die ist, dort genauer hinzuschauen?

Was verändert sich, wenn ich mich von der Selbstfindung löse und mich stattdessen der Selbstentfaltung zuwende? 

Dann verändert sich die Perspektive, denn Selbstentfaltung ist ein Prozess, der immer stattfindet, solange wir leben. Es ist ein Wachstumsprozess und dieser eröffnet mir die Möglichkeit, mich zu entwickeln, mich neugierig zu betrachten und eben zu entfalten

 

Selbstentfaltung ist ein Wachstumsprozess, der niemals enden wird.  Dahinter verbirgt sich unser Wachstumsbedürfnis. Dieses will immer, solange wir leben, genährt werden. Somit ist es ein natürlicher Prozess, in den wir immer wieder eintauchen, tagtäglich, bewusst oder unbewusst, mit all seinen Chancen, Herausforderungen und Learnings, die dies für uns beinhaltet. Ich finde das superspannend, du auch?

Zu sich selbst finden, sich selbst entfalten, wieso ist das so wichtig?

Wenn ich mich kenne, mir bewusst darüber bin, was mir in meinem Leben wichtig ist, was ich will und wozu ich etwas will, dann kann ich mich aufmachen, genau dies zu erreichen. Dann habe ich einen Fokus und signalisiere meinem Gehirn, mich jetzt bei der Umsetzung, meinen Weg zu gehen, zu unterstützen.

 

Kannst du dich daran erinnern, als du schon mal unbedingt was haben oder machen wolltest und was sich da für eine Motivation in dir entwickelt hatte? Genau so ist das mit dem Fokus.

 

Erfolgreiche Menschen haben eine Vision, sie wissen, wohin sie in ihrem Leben wollen. Sie kennen sich selbst, lernen sich zu reflektieren, sich wertzuschätzen, sich zu achten und sind selbst bewusst. Sie sind authentisch, charismatisch und fokussiert. Sie wissen, mit Rückschlägen umzugehen, lassen sich so schnell nicht unterkriegen und gehen ihren Weg, auf ihre ganz eigene Art und Weise. 

 

Basis dessen ist, das ich mich kenne und weiß, wer ich bin und was ich will. Deshalb ist es so wichtig, zu sich selbst zu finden. 


Junge Frau, die durch ein Fernglas schaut auf der Suche, sich selbst zu finden

Was will ich im Leben?

Was will ich in meinem Leben ist eine Frage, die ich mir auch schon unzählige Male selbst gestellt hatte und die immer wieder in meinem Leben auftaucht. Da kommen dann allgemeine Themen auf, wie….

  • ...will ich Familie, ja oder nein? 
  • Will ich angestellt oder selbständig sein? 
  • Will ich in der Stadt wohnen oder auf dem Land? 
  • Will ich reisen, eine digitale Nomadin sein oder lieber fest an einem Ort wohnen? 
  • Will ich künstlerisch tätig sein, handwerklich oder im Büro arbeiten? 
  • Will ich Führungsverantwortung übernehmen oder lieber im Team arbeiten? 
  • Will ich halbtags, ganztags oder völlig frei arbeiten? 
  • Im Homeoffice oder Office?
  • Und so weiter und so fort.....
  • Was will ICH? 

Fragen, auf die nur du eine Antwort finden kannst. Antworten, die du dann findest, wenn du damit beginnst, dich dir zuzuwenden. Wenn du den Druck rausnimmst und neugierig beginnst dir zuzuhören, ohne die Ideen, die dann aufkommen, sofort im Keim zu ersticken. Da sind wir nämlich prädestiniert dafür. Das ist die eigentliche Gefahr dabei. Ideen, die deinen innersten Wünschen entsprechen sofort durch den Verstand und all den Einwänden, warum etwas nicht gehen kann, zu zerreden, anstatt darüber nachzudenken, wie es vielleicht doch gehen könnte. 


Wie finde ich meinen Weg im Leben? 

Indem du aufhörst, danach zu suchen. Das hört sich jetzt vielleicht absurd an, doch je mehr du suchst um so mehr wirst du immer und immer weitersuchen. Verändere den Fokus deiner Aufmerksamkeit, weg vom „Suchen“ hin zum „Finden“. Das ist wie mit dem Rauchen aufhören wollen, solange ich ans Rauchen denke, beschäftigt sich mein Geist mit dem Rauchen, und wird mir lauter Gedanken aufzeigen, rund ums Rauchen.

 

Gehe weg vom Suchen, hin zum Finden. Richte deine mentale Aufmerksamkeit darauf und sag dir z. B. in Gedanken: „Von jetzt an werde ich meinen Weg im Leben finden. Nach und nach werden sich mir meine Möglichkeiten aufzeigen. Ich werde Ideen entwickeln und mir werden Einfälle kommen, die mich dabei unterstützen, meinen Weg für mich und mein Leben zu finden.“

 

Und dann, dann geh neugierig weiter und beobachte. Wenn du gedanklich beim „Finden“ bleibst, wirst du schon bald erste wertvolle Erkenntnisse haben. Augen auf, sie zeigen sich nämlich überall um dich herum.


Wie finde ich mich selbst?

Das ist eine Frage, die mir als Coach immer wieder über den Weg läuft. Ich antworte meistens darauf, indem du anfängst, dich mit dir zu beschäftigen und dir offen und interessiert zu begegnen. 

 

Wie findest du denn eine Freundin? Ich würde sagen, indem du offen auf Menschen zugehst und interessiert daran bist, sie kennenzulernen, mehr von jemanden zu erfahren, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen und step by step mehr in Kontakt zu kommen, aus der dann Freundschaft werden kann.

 

Genauso ist das mit dir. Fang an, dich kennenzulernen. Beobachte dich, probiere was Neues aus, schaffe Erlebnisse und frag dich danach, wie gut dir das Gefallen hat. Sei dabei ehrlich zu dir selbst und versuche nicht, Erwartungshaltungen anderer zu erfüllen. Schau auf das, was dir Spaß macht, was du gern machst, was dir leichtfällt, wo du dich verlieren kannst und wo die Zeit im Flug vergeht. 

 

Überleg dir, was dir wichtig ist, welchen Werten du entsprechend handeln willst und was es für dich heißt Verantwortung für dein erfülltes Leben zu übernehmen. Dein Leben, deine Regeln


Tipps zur Selbstfindung

Tipp 1 – Weg vom „Suchen“ hin zum „Finden“

Junge Frau hat zum Thema Selbstfindung zwei Puzzleteile, die zusammenpassen, gefunden

Löse dich mental vom “Suchen”. Streiche dieses Wort und all die Emotionen, die du damit verbindest, gedanklich aus deinem Kopf und ersetze sie durch „Finden“. Du bist immer da, wo deine Aufmerksamkeit ist, wenn du an Suchen denkst, wirst du 1000de von Ideen gedanklich produzieren, die dich beim „Suchen“ unterstützen. Was glaubst du, könnte passieren, wenn du die Produktion deiner Gedankenfirma von jetzt an für dich fürs „Finden“ nutzt?

 

Übung: Stell dir vor, du hast schon deine Lösung gefunden. Wie fühlt sich das für dich an? Was verändert sich dadurch in deinem Leben? Wie agierst du darin? Wie zeigst du dich und welchen Outcome generierst du damit? Mach diese Übung immer und immer wieder. Unser Gehirn lernt durch Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung. Trainiere dies, so wie einen Muskel, denn auch dein Gehirn ist tatsächlich nichts anderes. 


Tipp 2 – Erlaube dir zu träumen und zu visionieren

Frau sitzt zum Thema Selbstfindung auf einem Tisch und träumt gedanklich vor sich hin

Unser Unterbewusstsein spricht in Form von Bildern, Metaphern, Geschichten, Träumen, Emotionen, usw. mit uns. Visuell, emotionale Kommunikation, das ist die Sprache unseres Unterbewusstseins. Während unser bewusster Verstand, dass was wir als logisches Denken betrachten, nur etwa 5 % ausmacht, nimmt unser Unterbewusstsein die restlichen 95 % für sich in Beschlag und leitet uns damit tagtäglich durch unser Leben. Warum also sollten wir dies nicht für unseren Selbstfindungsprozess nutzen und uns erlauben, einfach mal in unsere Zukunft zu träumen? 

 

Übung: Was würdest du gerne in deinem Leben haben wollen? Was würdest du gerne tun wollen? Was würdest du gerne sein wollen? Schnapp dir ein Blatt Papier, einen Stift, schließe kurz die Augen, träume in diese Fragen hinein und dann schreib einfach mal auf, mit der inneren Haltung von: Ich bin mal gespannt und offen, was da jetzt aufs Papier fließt.


Tipp 3 – Deine Kindheitsideen

Mädchen, dass vor einer Wand steht und auf diese zeigt

Als Kind hast du doch bestimmt auch vom Erwachsen sein geträumt. Davon, was du mal sein willst, was du alles haben willst und wie du als Erwachsene dein Leben so gestalten wirst. Vielleicht nicht à Detail, aber doch bestimmt in grober Vorstellung.

 

Übung: Erinnere dich zurück. Überlege dir, was du als Kind sein wolltest, wenn du Erwachsen wärst. Welche Berufe fallen dir dazu ein? Ich z. B. wollte Artistin, Architektin, Lehrerin, Modell und Schauspielerin werden. Was wolltest du werden? Wenn du dich daran zurückerinnerst? Schau im Anschluss daran, was die einzelnen Berufe ausmacht und welche Überschneidungen du findest. Diese greifst du auf und überlegst dir, in welchem Beruf du diese Charakteristika heute, vielleicht auch in abgewandelter Form, finden kannst. Lass dich drauf ein, ganz einfach, mit spielerischer Leichtigkeit.

 


Tipp 4 – Deine Interessen, dass was du gerne machst

Eine Frau steht vor einer Glaswand und visualisiert mit Post Its Ideen zur Selbstfindung

In meinen Coachings für Frauen erlebe ich es sehr oft, dass wir Frauen oft gar nicht mehr so genau wissen, was wir wirklich gerne machen. Ich kannte das auch von mir. Denn auch ich wusste lange Zeit nicht mehr, was ich wirklich will. Das ist ein Indiz dafür, dass du in deiner Entwicklung gelernt hast, dich anzupassen. Die Kehrseite dieser Medaille ist leider, dass du dabei zu wenig auf dich geachtet hast. Damit darfst du jetzt aufhören, denn zu einem glücklichen, erfüllten und erfolgreichen Leben gehört insbesondere, sich selbst wertzuschätzen, auf sich zu achten, Spaß und Leichtigkeit zu leben und in seiner Energie zu sein.

 

Übung: Hast du Lust auf Brainstorming? Okay, dann kommt hier meine Frage für dich: „Was würde ich gerne mal machen wollen?“ Du schnappst dir jetzt ein Papier und schreibst alle deine Einfälle auf, völlig egal ob es viele sind oder nur einer. Am Ende suchst du dir was von der Liste aus, committest dich zu dir selbst und legst fest, wann du genau das machen wirst, wofür du dich gerade eben entschieden hast. Viel Spaß bei der Umsetzung wünsch ich dir.


Tipp 5 - Was kannst du von anderen über dich lernen?

Zwei Frauen sind gemeinsam im Gespräch und unterhalten sich vielleicht zu Themen rund um die Selbstfindung

Oft glauben wir, wir müssten alles allein schaffen. Doch was, wenn andere dir bei deiner Selbstfindung gerne helfen und dir wertvolle Rückmeldungen geben könnten? Was, wenn sie bereits etwas in dir sehen, dass du auf unterbewusster Ebene ausstrahlst, was du noch nicht siehst? Was könnte daraus entstehen? Und dein Argument, dass du nicht glaubst, dass andere etwas in dir sehen, das zählt nicht. Das habe ich in meinen Kursen auch schon oft gehört, wenn meine Teilnehmerinnen die Aufgabe bekamen, andere nach ihren Stärken zu fragen. Die Teilnehmerinnen, in meinem Selbstbewusstsein stärken Kurs, haben sich jedes Mal darüber gewundert, wieviel Positives und Brauchbares sie zurückgemeldet bekommen haben.

 

Übung: Jetzt bist du an der Reihe. Überlege dir fünf Menschen, die du ansprechen wirst. Nicht nur anschreiben über Whats app oder so, nein, es geht wirklich ums Ansprechen. Telefonieren ist auch erlaubt. Frag sie: „Kannst du mir spontan drei Stärken rückmelden, die du in mir siehst?“ Und dann, höre zu. Notiere, ohne zu debattieren. Schreib einfach mit, bedanke dich am Ende dafür und lass das, was dir da gesagt wurde, wirken. 


Tipp 6 - Du erbst und jetzt?

Jede Menge Dollar sind verpackt mit einer roten Schleife, als Symbol für eine Erbschaft

Übung: Stell dir vor, du erbst, von deiner reichen Tante aus Amerika, zwei Millionen Dollar. Du bekommst das Erbe ausbezahlt, mit der Vorgabe, dass du in deinem Leben etwas Produktives machen musst. Etwas, was dir Spaß macht, was du gerne machen würdest, worauf du richtig Bock hast und womit du etwas für die Welt also für uns Menschen tust. Was auch immer es ist, was könnte das sein?

 

Mit dieser Übung löst du dich gedanklich von all dem, was nicht geht und beginnst darüber nachzudenken, was du für Möglichkeiten hättest. Du fängst an, die Perspektive zu wechseln und lösungsorientiert zu denken. Damit sprichst du u. a. auch deine rechte Gehirnhälfte an, in der die Kreativität sitzt und erlaubst dir Lösungen zu finden, für ein Problem, bei dem du gerade gedanklich und emotional festhängst.


Tipp 7 - Lösungen finden

Zeichnung einer Frau, die über ihrem Kopf mehrer Glühbirnen hat, als aufgehende Ideen, zum Thema Selbstfindung

Wir denken am Tag etwas 60 bis 70 Tsd. Gedanken! Krass, oder? Ja und Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass nur etwa 3 % davon positiv sind. Noch krasser, finde ich. Wir sind es also gewohnt eher negativ oder problemorientiert zu denken als eben andersherum. Bestimmt kennst du das: Du hast eine Idee, fühlst sofort, dass dich diese Idee sowas von packt und du Lust darauf hast, das zu machen. Fast im gleichen Moment jedoch startet dein Gedanken-Karussell und dir kommen ganz schnell Argumente in den Kopf, um dir die Idee von gerade eben selbst madig zu machen. Du findest so viele Argumente dafür, warum du etwas nicht machen kannst, und lässt dann von dieser Ursprungsidee ab.

 

Übung: Was, wenn du das ganze umkehrst? Was, wenn du ganz bewusst anfängst, in Lösungen zu denken und dir ganz viele weitere Ideen dafür einfallen lässt, WIE du deine Ursprungsidee umsetzen könntest. Was glaubst du, würde dann passieren können? Mein Rat: Hör auf, dich selbst klein zu halten und lerne, dein Potential zu entfalten. Das ist ein Weg dafür. 

Ich hoffe sehr, dass ich dir mit diesem Artikel eine brauchbare Unterstützung an die Hand geben konnte, damit du dir klarer darüber werden kannst, was du wirklich willst. Wenn ich dich weiter auf deinem Entwicklungsweg unterstützen soll, dann schau dir gerne meine Angebote fürs Coaching an oder lese meinen Ratgeber Selbstbewusstsein stärken durch. Dort gehen wir bewusst von außen nach innen und entfalten gemeinsam dein unglaubliches Potential dann von innen nach außen.


Claudia Potschigmann ist Female Empowerment- und zertifizierte Business-CoachSie unterstützt Frauen dabei, ihre innere Stärke zu erkennen und sich das Leben zu holen, das sie haben wollen. 


Dabei basiert ihre Arbeit auf dem eigens von ihr kreierten Konzept „Lead yourself from inside out“, das Neurowissenschaft mit Mentalmanagement, Persönlichkeitsentwicklung mit Selbstmanagement und Energetik mit Intuition verbindet. 


Die Übungen haben dir geholfen, aber du brauchst noch mehr Tipps?


Dann melde dich einfach bei meinem Selbstbewusstsein stärken Kurs an. Ich freue mich schon darauf mit dir zusammen dein Selbstbewusstsein zu stärken.