3 TIPPS für Deine persönliche, aussagekräftige und echte KÖRPERSPRACHE

Du möchtest mehr an Ausdruckskraft über Deine Körpersprache gewinnen? Ich zeige Dir hier, wie Du mit ein paar einfachen Tricks beginnen kannst, um ganz bewusst Deine Körpersprache und damit Deine Wirkung auf andere zu verbessern.

Allgemeines Wissen zur Körpersprache

  • Die Körpersprache ist so alt, wie die Menschheit selbst, also etwa 2 Mio. Jahre. Die Steinzeitmenschen haben sich nur über die Körpersprache ausgedrückt.
  • Unsere verbale Sprache hingegen ist eine relativ neue Entwicklung und ca. zwischen 40 – 100 Tsd. Jahre alt.
  • Kurz gesagt ist die Körpersprache die Sprache unseres Körpers, vom Kopf bis zu den Füßen.

 

20 % der Informationen, die wir austauschen erfolgt über die verbale Sprache. 80 % tauschen wir über die Körpersprache, also nonverbal, aus.

 

Die Wirkung von verbaler Sprache

Die verbale Sprache dient in erster Linie dazu, Informationen im Gespräch zu übermitteln. Du tauscht Dich auf sachlicher, intellektueller Ebene aus und vermittelst dadurch Deine Kompetenz hinsichtlich der Sache, Deinem Wissen.

Interessant: Nach der Studie eines deutschen Meinungsforschungsinstituts aus dem Jahr 2006 (hab leider nichts aktuelleres gefunden, glaube jedoch nicht, dass sich das arg verändern haben könnte) kommt es bei der Wirkung einer Rede lediglich zu 19 % auf den Inhalt an, 26 % machen Stimme und Gestik aus und 55 % entfallen auf die Art des Vortragens und die Persönlichkeit des Redners. (Quelle: Buch Körpersprache im Beruf von Monika Matsching)

Die Wirkung von nonverbaler Sprache

Die Körpersprache dient vor allem dem Aufbau von Beziehungen. Wir tauschen uns hier auf emotionaler Ebene aus. Wenn z. B. jemand einen Raum betritt wird dieser sofort körpersprachlich von den im Raum befindlichen Leuten „gescannt“, es wird sich ein erster Eindruck vermittelt ohne dass bis zu diesem Zeitpunkt ein Wort gefallen sein muss. Mit der Körpersprache vermittle ich meine Wirkungskompetenz, d. h. Du zeigst Dich in Deiner Persönlichkeit.

Körpersprachlich unterstreichst Du also Deine Aussagen und erhöhst damit Deine Wirkungskompetenz. Lügen und widersprüchliche Darstellungen finden auf der verbalen Ebene statt. Nonverbal können wir nicht lügen sondern werden relativ schnell von unseren Gesprächspartnern entlarvt. Dies hinterlässt einen unglaubwürdigen, negativen Eindruck.

Wir verfügen über 26 Gesichtsmuskeln, versuch diese mal bitte zu kontrollieren. Ich kann mir nur vorstellen, dass das irre anstrengend ist. Der vermutlich bessere Weg ist, kongruent in Körpersprache und Sprache zu bleiben, dieses Wissen zu nutzen und verbal, wie auch nonverbal ehrlich und authentisch auftreten.

Gedanken & Gefühle bestimmen unseren Körper  und auch anders herum. Über unseren Körper können wir Einfluss auf unsere Gedanken & unsere Gefühle nehmen.

 

Willst Du die Wirkweise zwischen Gedanken und Gefühlen mal ausprobieren? Ich habe über facebook vor einiger Zeit ein Video veröffentlicht, dass Dich zu einem Mitmach-Experiment einlädt. Du brauchst dafür etwa 5 Minuten Zeit und wirst spürbar die Dynamik zwischen Körper und Geist erkennen. Mach mit, es macht Spaß und bringt Dir eine interessante Erfahrung.

Dynamik zwischen Körper und Geist erkennen,
hier geht’s zum Mitmachvideo-Experiment!

 

Kurz erklärt: „Wenn Du einen Gedanken hast, dann wird dieser in Deinem Gehirn an ein neuronales Netz weitergegeben. Dieses Netz sendet Informationen über Neurotransmitter und Neuropeptite, das sind Botenstoffe, über Dein Nervensystem in Deinen Körper. Genau gesagt an Deine Gewebszellen. Deine Zellen schütten daraufhin u. a. Hormone aus. Cortisol zum Beispiel ist ein Stresshormon und wenn Du z. B. sehr aufgeregt vor einem Auftritt bist wirst Du nachweislich mehr Cortisol in Deinem Körper haben. Dies wiederum veranlasst, dass sich Deine Muskeln anspannen, Dein Herz schneller schlägt und Deine Atmung flacher wird.

Jetzt wird’s interessant! Wenn Du die Wechselwirkung nutzen möchtest, kannst Du auch über Deinen Körper, Informationen an Dein Gehirn, an Deinen Geist senden.

Nimm doch bitte mal eine aufrechte, selbstbewusste Körperhaltung ein. Die Schultern dabei leicht nach hinten und stell Dir vor, Du wirst an Deiner Halswirbelsäule mittels eines transparenten Fadens noch ein klein wenig nach Oben gezogen.

Mit dieser Körperhaltung hat Dein Gehirn schon im Laufe Deiner gesamten Biografie gelernt, dass dies stärkend wirkt. Durch diese Haltung sendest Du Deinem Gehirn, dass Du Dich z. B. selbstbewusst, stark, motiviert, mutig, energetisch fühlst. Und daraufhin geht die Wirkweise von Körper in den Geist und wiederum vom Geist in den Körper (wie oben schon beschrieben).

Meine 3 Tipps, wie Du mit aussagekräftiger und sympathischer Körpersprache Deine Wirkung verbessern kannst.


TIPP 1:  Körperhaltung, aufrecht und doch echt: Nutze die Kraft der Imagination!

Steh doch bitte auf, schließe Deine Augen und stell Dir gedanklich vor, wie Du in Deiner Körperhaltung stehst, wenn Du Dich stark, selbstbewusst, sicher und motiviert fühlst. Vielleicht kommt Dir sogar ein Erlebnis in Erinnerung, wo Du Dich genauso gefühlt hast. Stell Dir vor, Du willst einen Raum betreten und von Anfang an den Raum für Dich einnehmen. Dich in Deiner ganzen Wirkung zeigen. Denke an Deine Schultern und an den transparenten Faden, der Dich noch ein wenig aufrichtet. So, dass es sich für Dich angenehm anfühlt. Verfestige diese oder besser gesagt Deine Haltung in Deinem Körper und in Deinem Geist. Atme dazu, in Deiner aufrechten Haltung, 3 x tief ein und 3 x aus. Spür noch einmal in Dich hinein. Spüre, was diese Art Deiner Haltung mit Dir macht und erinnere Dich daran, dass Du immer und überall, von ganz alleine und aktiv in die Haltung gehen kannst und somit die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche für Dich nutzbar machst.

TIPP 2: Ein Lächeln ist der kürzeste Kontakt zwischen zwei Menschen.

Begegne Deinen Mitmenschen lächelnd und Du wirst ziemlich schnell erkennen, welch positive Wirkung das auf Dich selbst und auf Dein Umfeld hat. Lächle dann, wenn Dir dazu zu Mute ist und versuche Dich darin, mit einer positiven, inneren Einstellung immer öfter Dein Lächeln der Welt zu zeigen.

TIPP 3: Halte Blickkontakt.

Blickkontakt hat die Wirkung, dass ich meinem Gesprächspartner wertschätzend begegne. Völlig egal, ob das Kinder, Kollegen, Freunde, der Chef, Dein Partner, Deine Partnerin u. v. m. sind. Du signalisierst mit Deinem Blickkontakt, dass Du zuhörst.  Wenn Du willst, dass Du wahrgenommen wirst und Dir zugehört wird, solltest Du darauf achten, diesen Anspruch gegenüber anderen auch selbst zu leben. Achte bewusst darauf und halte Blickkontakt.

Ich wünsch Dir jetzt viel Energie und Spaß beim Ausprobieren und freue mich über jede Erfahrung, die Du mit mir teilst.

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Hier noch ein Buchtipp zum Thema: Körpersprache im Beruf – Wie Sie andere überzeugen und begeistern, von Monika Matschnig

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