„Gut sein wollen beim Auftritt“ ist keine gute Strategie. Warum?

Heute geht es in diesem Artikel darum, wieso „Gut sein wollen“ beim Auftritt keine gute Strategie ist und was Du stattdessen als bessere, mentale Strategie einsetzen kannst.

Erlaube mir noch einen kurzen Hinweis zum Wort „Auftritt“

Wenn ich das Wort Auftritt benutze, dann meine ich damit den Auftritt auf, hinter und vor der Bühne und tatsächlich in noch vielen andere Auftrittssituationen. Von einem Auftritt ist für mich die Rede,

  • wenn Du im Fokus der Aufmerksamkeit bist,
  • alle Augen (können auch nur zwei sein) auf Dich gerichtet sind,
  • Du gut sein möchtest und
  • Dich das möglicherweise stresst 🙂

Das kann ein wichtiges Gespräch unter vier Augen sein, eine Prüfungssituation, ein Vorspiel, eine Präsentation, ein Kundengespräch, ein Rendezvous, eine Podcastaufnahme, eine Geburtstagsansprache, ein Vortrag im Kindergarten, ein Webinar, ein Seminar, u. v. m.

 

Also, zurück zum Thema „gut sein wollen“

Wenn Du in Deinen Auftritt mit diesem inneren Antreiber gehst, dann wird es so sein, dass Du in eine innere Anspannung kommst. Das äußerst sich dadurch, dass sich Dein Körper anspannt und Du Dich nicht mehr so locker und frei fühlst.

Ist Dein Körper angespannt, läuft Dein Gehirn, je nach Grad der Anspannung, auf „Flucht- oder Kampf-Modus“ und das wiederum bewirkt, dass Dein Herz schneller schlägt, sich Deine Muskeln anspannen, Deine Atmung flacher wird. Anspannung und Druck macht eng und schränkt Dich in Deiner persönlichen Leistungsfähigkeit bei Deinem Auftritt ein.

Gut sein wollen darf und soll natürlich Dein Ziel zum Ende Deines Auftritts sein, das Ergebnis sozusagen. Es darf jedoch nicht die Aufgabe Deines Handelns sein.
Verwende eine andere Strategie, eine Strategie, die Dich trägt und stärkt.

Du kannst nur, mit Blick auf das Ergebnis, gut sein, wenn Du locker wirst. Wenn Du Dich, Deiner Gedanken annimmst und damit Deinem Körper vermittelst, das alles gut ist. Dass es keinen Grund gibt in eine Anspannung zu kommen.

Das heißt, Du brauchst dafür einen anderen Aufmerksamkeitsfokus, weg von „gut sein wollen“ hin zu möglichen Stärkungsstrategien wie:

  • „Ich bin voll und ganz in meiner Kraft“
  • „Meine innerer Stärke trägt mich, wie einen fliegenden Teppich“
  • „Ich fühle mich wie ein Adler, fokussiert, konzentriert und frei“
  • „Der Prozess ist mein Weg und ich gehe diesen sicher und souverän, Stück für Stück“,
  • „Ich tauche ein und trete mich Leichtigkeit und Frische auf“.

 

Erkennst Du den Unterschied?

Versuche doch auch mal diesen Unterschied in Deinem Körper zu erspüren. Wie fühlt es sich an, wenn Du Dir sagst: „Ich will gut sein“ und was verändert sich, wenn Du Dir einen Satz von den Beispielen aussuchst, der Dich am stärksten anspricht.

Oder, Du kreierst eine eigene Affirmationen, Deinen eigenen Werbespruch, Deinen eigenen Claim. Dabei ist alles erlaubt. Du darfst verrückt, kindisch, fantasievoll, poetisch, energetisch, ….. sein. Dein Unterbewusstsein spricht in Bildern, Metaphern, Gefühlen und Fantasien mir, deshalb erreichst Du es auch am besten, wenn Du seine Sprache sprichst.

Also, einzige Regel, die es beim Finden Deines persönlichen Stärkungssatzes gibt ist: „Achte darauf, dass ein „Yeah“, ein „Juchhu“ oder ein „soooo gut“ in Deinem Bauch entsteht.

Ich wünsche Dir viel Spaß bei Deinem kreativen Prozess jetzt. Freu mich über einen Kommentar und natürlich auch über Feedback zu „Auftritten“, in welche Du mit dieser Strategie gegangen bist.

Deine Claudia

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